Varios: Fiesta: Best of Salsa Colombiana


Varios: Fiesta: Best of Salsa Colombiana

Varios: Fiesta: Best of Salsa Colombiana

Erscheinungsjahr: 2000

Spielzeit: 72 min

Bestellnummer: dz002004


Preis: 17.99 €


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Auch die zweite Best-of-Salsa wird hoch gelobt. Die Salsa - Empfehlungen von "Danza y Movimiento" kann man nach Meinung einiger DJs auf den Teller legen und bis zum Ende durchlaufen lassen. Viel Spass! tocame la clave salsa con sabor mi son latino pachangon no. 2 cantando y son no sirve pa´na paloma herida quede zaina por bocon (son) voy a ganarme tu amor huyamos tiahuanaco zapatos rojos cuquiman el perfume de paris por que te vas

Rob Lücking / Salsaholic.de meint dazu:

Unter den vielen Salsa-Kompilationen, die mittlerweile bei uns zu finden sind, wird es mehr und mehr schwierig, die Sahnehäubchen herauszupicken. Zu viele Plattenfirmen nutzen die Gunst der Stunde und werfen unter Labels wie "Salsa", "Karibik", "Kuba" oder "Havana" wild zusammengemixte Sampler auf den Markt, die zuweilen nur wenig mit Son und Salsa zu tun haben. Abgesehen vom dynamischen "Buena Vista Social Club" und seinen zahllosen Ablegern findet man unter guten Samplern immer wieder die gleichen, zum Teil hier schon vorgestellten Produktionen wie Latin Tunes, Planete Salsa oder Salsa Fresca. Jetzt ist mir aber doch wieder ein aktueller Sampler in die Hände gefallen, der sich von der Masse abhebt. Die Rede ist von Fiesta VOL. II (Best of Salsa Colombiana), der Fortsetzung der 1998 erschienenen Kompilation Fiesta (Best of Salsa). Nun muß man bei Bezeichnungen wie "Best of Salsa" stets vorsichtig sein, und das gilt besonders für Salsa Colombiana. Hier ein "Best Of"-Album zusammenstellen zu wollen, das wirklich diesen Namen verdient, würde die Möglichkeiten eines jeden Labels sprengen. Man wüßte gar nicht, wo man anfangen sollte! Grupo Niche müßte natürlich dabei sein, Fruko Y Sus Tesos, Joe Arroyo, Los Latin Brothers, Wganda Kenya, La Cali Charanga, Los Titanes, Grupo Raices, Grupo Caneo, Sonora Carrusseles, etc. etc. etc. Nicht ein einziger dieser Interpreten ist auf Fiesta VOL. II zu finden. Und dieser Sampler ist auch keine Zusammenstellung aktueller Hits, wie man vielleicht vermuten könnte (da würde man beispielsweise Yuri Buenaventura vermissen). Nein, die 16 Titel umfassen eine Spanne von 1990 bis 1999. Trotzdem ist Fiesta VOL. II eine erstklassige Salsa-Zusammenstellung! Und das ist die Stärke der kolumbianischen Salsa: man kann nehmen, was man will, der Salsero kommt stets voll auf seine Kosten. Und um ehrlich zu sein: Orquesta Guayacán, La Misma Gente, Galy Galiano und Kike Harvey sind ja auch nicht irgendwer, sondern gehören zur erweiterten Creme de la Creme. Fiesta VOL. II ist ein Sampler, den man als DJ bedenkenlos in den CD-Player einlegen und bis zum Ende durchspielen lassen kann. Praktisch alle Titel sind gut bis super tanzbar und gehören bis auf wenige Ausnahmen in die Kategorie "Salsa Brava". Das gilt vor allem für die Newcomerin des letzten Jahres, Yolanda Rayo, die hier mit drei Titeln vertreten ist, aber auch für die Klassiker Tócame La Clave und Cantando Y Soñando des Orquesta Guayacán. Selbst die sonst eher romantisch veranlagten Galy Galiano und Kike Harvey lassen ganz schön die Post abgehen. Trotz der thematischen Einschränkung auf "Salsa Colombiana", und obwohl sich die 16 Titel auf insgesamt nur sieben Interpreten verteilen, ist Fiesta VOL. II erstaunlich variantenreich. Neben schnörkelloser Salsa mischen sich immer wieder Pachanga-Klänge hinein, so bei Cuquiman (La Misma Gente) oder dem genialen ersten Teil von Pachangón No. 2 (Kike Harvey), einer Cover-Version eines alten Mon Rivera-Klassikers. Por Bocón (Orquesta Guayacán) ist ein klassischer Montuno, und No Sirve Pa'Na (Galy Galiano), mein persönlicher Favorit, geht in Richtung Songo-Timba und erinnert durch den Einsatz elektronischer Instrumente auch an afrikanischen Mbalax. Besonders herauszuheben sind aber die beiden Titel Tiahuanaco (Alfredo Linares) und Zapatos Rojos (Jorge Herrera, Ex-Mitglied von La Misma Gente). Mambo- und Montuno-Chá-Descarga im besten Tito Puente-Stil! Hier lebt der Mambo Craze der 50er und 60er wieder auf! Lediglich Perfume De Paris (La Misma Gente) ist als Salsa-Rap ein bißchen flach geraten. Alles in allem eine starke Zusammenstellung für alle Salsa-Fans, bei welcher man bedenkenlos zugreifen kann. (Rob Lücking auf der Webseite Salsaholic.de)

Wolfgang Zwack / Amazon.de meint dazu:

Kolumbien ist nicht nur die Heimat der folkloristischen Cumbia und des vom Akkordeon geprägten Vallenato-Stils, das Land besitzt auch die größte Salsaszene Südamerikas. In den 90er Jahren spielten sich gleich mehrere Formationen aus Cali und Cartagena an die Spitze der internationalen Latinliga, darunter auch das Orquesta Guayacan, welches diese patente Zusammenstellung mit dem swingenden "Tocame La Clave" eröffnet. Gleich im Anschluss zeigt Yolanda Rayo als einzige weibliche Interpretin auf Best Of Salsa ihren Kollegen wo der Hammer hängt. Ihre kochend heiße "Salsa Con Sabor" garniert sie mit den allerfeinsten Originalzutaten aus der karibischen Küche. Aber auch Galy Galiano hält die Tänzer mit "Mi Son Latino" und dem deutlich von Kuba inspirierten "No Sirve Pa' Na" bei Laune. Kike Harveys Version des Mon Rivera-Klassikers "Lluvia Con Nieve" ("Schneeregen"), ein Hybrid aus Mambo und Boogaloo, führt uns in die 60er Jahre zurück, während Jorge Herrera mit seinem Cha Cha Cha "Zapatos Rojos" gar dem unsterblichen "Oye Como Va" Paroli zu bieten vermag. La Misma Gente bringen schließlich mit drei soliden Salsasongs diese Zusammenstellung zu einem guten Ende. Man merkt, dieses Album wurde von fachkundigen DJs zusammengestellt. Offenbar haben die Songs ihre Feuerprobe auf den Tanzpisten Kolumbiens mit Bravour bestanden, um nun auch in Hamburg, Berlin und München einzuschlagen. (Wolfgang Zwack bei Amazon.de)

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